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Day 6 - Big Basin Park

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Es ist Samstag und es steht ein ganztägiger Ausflug an. Wir brechen zeitig auf um den Big Basin Park, bekannt für die gigantischen Redwoord Bäume bzw. Küstenmammutbäume zu besuchen. Der Weg dorthin schlängelt sich auf den letzten 10 Meilen durch Wälder und Berge, sehr malerisch und eine tolle Route zu fahren.

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Im Park wandern wir eine kürzere der zahlreichen Wanderrouten. Start- und Endpunkt der Kreisrouten ist dabei das Rangerhauptquartier, Holzhütten wie aus dem Pfadfinderbilderbuch. Die Bäume sind wirklich riesig und ihr Ausmass wird einem erst bewusst wenn man sich an den Stamm stellt und die Arme ausbreitet. Die Route führt an einem Wasserfall vorbei, der sich jedoch eher als Rinnsal herausstellt. Es soll auf weiteren Routen noch wesentlich größere Wasserfälle geben.

Wieder am Ranger Hauptquartier besuchen wir noch den Souvenierladen. Neben allerlei Kitsch, Nippes und T-Shirts gibt es auch Campingartikel. In der Mitte des Laden befindet sich eine Couch vor einem offenen Holzkamin - sehr gemütlich.

Bevor wir uns auf den Heimweg machen, beschließen wir einfach aufs geradewohl zur Pazifikküste zu fahren. Als es aus den Hügeln geht, halten wir am nächstbesten Parkplatz an und finden eine Bucht wie aus dem Reiseführer: Sandstrand und an Felsen brechende Wellen. Die Bucht ist zweigeteilt, vorne halten einige Familien Piknik während der hintere Teil nur von einer Hand voll nackter Männer beim Sonnenbad besiedelt ist. Das hat mich überrascht, hält man doch Amerika für das Land der Prüderie - doch darf man nicht vergessen daß wir im Dunstkreis von San Francisco befinden.

Day 5 - Santana Row

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Wir besuchen einen weiteren Mall, genannt Santana Row Plaza. Ähnlich wie der erste ist er offen gebaut. Parken ist umsonst, man will die Leute ja entspannt Geld ausgeben lassen. Das ist mir auf jeden Fall lieber als dauernd auf die Uhr schauen zu müssen. Der Mall ist größer und in mehrere Blöcke aufgeteilt. Es gibt vom Optiker über Tierboutique bis zum Laden ausschließlich für Behältnisse ("The Container Store") alles.
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Zwischen den Geschäften gibt es verschiedenste Lokale. Es ist üblich nach dem Einkaufen in eines der Restaurants oder Bars einzukehren. Ich kaufe ein paar Bücher und Mitbringsel und danach kehren wir in einem Irish Pub ein. Dort gibt es gute Küche aber ich begnüge mich mit einem Iced Tea. Der wird in Restaurants übrigens ungesüßt serviert.
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Day 4 - Tierhandel

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Heute gehen wir in ein Italienisches Restaurant zu Mittag, wo ich mir eine Pizza genehmige. Auf dem Heimweg besuchen wir einige Handelsketten: Best Buy - dr Amerikanische Mediamarkt, sowie REI, einen Laden für alles was man unter freiem Himmel und beim Camping brauchen kann. Was das Camping angeht macht den Amerikanern niemand was vor, es gibt wirklich alles von Wasserdichten Schalen für Elektronik bis Kaffekonzentrat in Tüten: einfach in eine Tasse Wasser giessen, schon hat man überall einen Wachmacher.

Neben REI fanden wir noch einen Tierwarenladen. Hier konnte man neben allem was man auch bei uns im Freßnapf findet auch Tiere erwerben bzw. adoptieren. Unter anderem wurden Fische in kleinen Plastikbechern angeboten.
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Wie diese Fische gefüttert und mit Sauerstoff versorgt werden konnte ich nicht ausmachen - einige bewegten sich ejdenfalls nicht mehr.

Ebenfalls in dem Laden befand sich eine Katzenadoptionsstation. Katzen die Augenscheinlich von den Tierfängern aufgesammelt wurden und kastriert und untersucht wurden, werden da hinter Schaufenstern zur Adoption feilgeboten. Was zunächst sehr deprimierend wirkt, ist wie ich finde jedoch eine Gute Sache™: Scheut man bei uns den Besuch im Tierheim doch eher oder geht dort nur selten absichtlich hin, werden hier die Tiere wesentlich näher an den Lebensmittelpunkt der Menschen gebracht. Ich konnte einen Kunden beobachten der augenscheinlich ein Bild einer Katze machte und an jemanden weiterschickte.
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Day 2 - Erster Mall-Besuch

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Heute gibt es Mittags kostenlose Sandwiches von Subway, mit Senf und Mayo zum selbst dazustreichen. nach der Arbeit treten wir zum ersten Mall den weg zu einem Mall, also einem Einkaufszentrum an. Viele überdachte Einkaufszentren, wie man sie in Deutschland importiert hat, sind ausgestorben und rotten vor sich hin. Neue Einkaufszentren ähneln den Einkaufsstrassen europäischer Innenstädte: statt eines großen Gebäudes gibt es mehrere Blöcke in denen sich verschiedene Ketten und Läden befinden. Die Wege zwischen den Blöcken haben Bänke und Brunnen und sind mit Pflanzen bewachsenen Pergolas überdacht.
Im Stanford Mall gehen wir zuvor in Bubbles Diner, einem Amerikanischen Imbiss wie man ihn aus dem Film kennt, essen. Für mich gibt es ein roast beef sandwich und anschliessend cheesecake.
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Noch konnte ich dem Kommerz widerstehen und habe nichts gekauft.
Wieder am Hotel angekommen wartet endlich mein Koffer auf mich und damit auch meine Badehose. Jetzt kann ich endlich den heißen Whirlpool und das Becken genießen.
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Day 1 - Weird Stuff

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Montag - der erste Tag. Unsere Arbeitsplätze sind offene Tische im Erdgeschoss des Gebäude. Wir sitzen mit den Finnen an einer Reihe Schreibtische an der jeder sich einen Plaz suchen und seinen Laptop anstöpseln kann. Es gibt eine Cafeteria im Gebäude, die zwar nicht im regulären Betrieb ist, wo es jedoch Mittags kostenlose Snacks gibt. Heute gibt es Bagels mit verschiedenen Brotaufstrichen zum selbstbestreichen.
In der Mittagspause fahren wir mit unseren Finnischen Kollegen zu Weird Stuff - Merkwürdiges Zeug, einem Laden/Lagerhalle voller gebrauchter Computer und Elektronikteile. Ein finnischer Kollege hatte dort vorher schon einen alten Apple gekauft um ihn nach Finnland zu importieren - inklusive Gehäuse und Monitor.
Ich finde jedoch nichts was ich unbedingt haben müsste.
Im Umkreis des Ladens findet man viele bekannte Internet-Namen: wir sind an Gebäuden von Yahoo, Symantec und Verisign vorbeigefahren.

Bild064.jpgBild066.jpgAnschliessend essen wir bei Specialtys einer Bäckerei/Sandwich/Frühstücks/Mittagskette. Dort gibt es Salate und Sandwichs aller Art, sowie Cookies und andere Gebäcke. Man bestellt das Essen an einem Computer im Eingangsbereich und erhält ähnlich wie bei Vapiano einen Piepser der einem sagt wann die Bestellung fertig ist. Das Essen ist hochwertig und selbst hergestellt. Ich hole mir ein warmes BBQ Sandwich und einen kleinen Salat, eigentlich hätte mir aber das Sandwich gereicht.
 
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In Amerika trifft man in jeder besseren Gastronomiekette oder Restaurant auf Organic, also Bio-Produkte, es wird häufig auf Hormonfreies Fleisch und Gemüse von Örtlichen Farmern hingewiesen. Auch das Brot wird in jedem Laden der etwas auf sich hält im Haus gebacken. Auch auf Umweltfreundliche Verpackungen wird sich bemüht, im Bild sind die Teller und Servietten aus Recyclingmaterial. Überall kann man mit Kreditkarte bezahlen.

Day 0 - Anreise

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Ich versuche hier mal das nichtgeschäftliche meiner Mountain View Reise zu sammeln.
Es ist schon spät und ich bin müde deshalb nur Tag 0 heute.
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Wir sind sehr früh aufgestanden - etwa halb fünf wenn ich mich richtig erinnere. Ich habe nur eine oder zwei Stunden geschlafen wenns hochkommt, war aber relativ fit.
Eingecheckt habe ich online, was mir ausser der Sitzplatzwahl für Amsterdam-San Francisco aber nichts gebracht hat - Gepäck musste ich trotzdem ja noch aufgeben. An der Security wurde die Kamera mit einem Schnelltest auf irgendwelche Substanzen untersucht.
Der Flug nach Amsterdam verlief ganz normal, zu essen gab es eine Art Rosinenbrot Sandwich belegt mit Schinken und Käse.
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Angekommen in Amsterdam, hatte ich etwa 90 Minuten Aufenthalt. Bin durch die Flughafenläden flaniert, aber nichts hat mich zum kauf bewegt. Dann nochmal durch die Passkontrolle und dann nochmal an der Security abgetastet. Mit einer Stunde Verspätung dann nach SFO gestartet. Ich habe mir einen Platz am Gang ausgewählt, was den Vorteil hat, leichter mal aufstehen und sich die Beine vertreten zu können. Aus dem Fenster sieht man ja eh die meiste Zeit nur Wolken. Die junge Dame neben mir hat während des ganzen Fluges hauptsächlich Rotwein genossen - insgesamt 5 Flaschen in Flugzeuggröße, also über einen Liter. Es scheint ihr aber gut bekommen zu haben. Im Flugzeug die Zeit mit Film und Serien verbracht und etwa eine halbe oder ganze Stunde geschlafen.
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Ankunft San Francisco International. An der Einlasskontrolle über eine Stunde, eher 1:30 Stunden angestanden. Alle Fingerabdrücke ein Bild und ein Zollformular abgegeben und zwei Sätze zum Aufenthalt erzählt, dann zum Gepäckband. Mein Koffer nirgends zu finden. Später wird mein Name ausgerufen und es wird mir gesagt, mein Koffer sei noch in Amsterdam. Also die Hotel Adresse angegeben und ohne Koffer weiter. Die Zollkontrolle winkt mich dann nur noch durch. Mit dem Air Train (Bild oben) zum Autoverleih gefahren wo mein Kollege Steffen die ganze Zeit auf mich wartet. Wir mieten einen weißen Chevrolet, Automatik ist in den Staten Standard. Ich muss mich sehr konzentrieren nicht mit dem Bremspedal Kuppeln und mit dem Automatik-hebel Schalten zu wollen, was zu abrupten Bremsmanövern und Auffahrunfällen führen könnte.

Angekommen am Hotel bin ich noch erstaunlich Fit. Die Kollegen sitzen am Pool, doch meine Badehose liegt im Koffer in Amsterdam. Ich gehe in den Supermarkt ein paar Notwendigkeiten einkaufen (Sonntags!) und später flanieren wir durch die Stadt auf der Suche nach einem Abendessen (Steak New York für mich)..