Day 6 - Big Basin Park

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Es ist Samstag und es steht ein ganztägiger Ausflug an. Wir brechen zeitig auf um den Big Basin Park, bekannt für die gigantischen Redwoord Bäume bzw. Küstenmammutbäume zu besuchen. Der Weg dorthin schlängelt sich auf den letzten 10 Meilen durch Wälder und Berge, sehr malerisch und eine tolle Route zu fahren.

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Im Park wandern wir eine kürzere der zahlreichen Wanderrouten. Start- und Endpunkt der Kreisrouten ist dabei das Rangerhauptquartier, Holzhütten wie aus dem Pfadfinderbilderbuch. Die Bäume sind wirklich riesig und ihr Ausmass wird einem erst bewusst wenn man sich an den Stamm stellt und die Arme ausbreitet. Die Route führt an einem Wasserfall vorbei, der sich jedoch eher als Rinnsal herausstellt. Es soll auf weiteren Routen noch wesentlich größere Wasserfälle geben.

Wieder am Ranger Hauptquartier besuchen wir noch den Souvenierladen. Neben allerlei Kitsch, Nippes und T-Shirts gibt es auch Campingartikel. In der Mitte des Laden befindet sich eine Couch vor einem offenen Holzkamin - sehr gemütlich.

Bevor wir uns auf den Heimweg machen, beschließen wir einfach aufs geradewohl zur Pazifikküste zu fahren. Als es aus den Hügeln geht, halten wir am nächstbesten Parkplatz an und finden eine Bucht wie aus dem Reiseführer: Sandstrand und an Felsen brechende Wellen. Die Bucht ist zweigeteilt, vorne halten einige Familien Piknik während der hintere Teil nur von einer Hand voll nackter Männer beim Sonnenbad besiedelt ist. Das hat mich überrascht, hält man doch Amerika für das Land der Prüderie - doch darf man nicht vergessen daß wir im Dunstkreis von San Francisco befinden.

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